Beherrscht euch – Was an der Diskussion über die Verrohung des Fußballs falsch läuft

 

Fans randalieren, Trainer rasten aus, Spieler treten ihre Gegner vom Platz. Man könnte den Eindruck bekommen, der Fußball habe zuletzt seine Unschuld verloren. Warum das nicht so ist.

Bengalos beim Spiel zwischen dem KSC und dem VfB. Folklore oder ein Zeichen für die Verrohung der Fans? Bild: www.vfb-bilder.de

Bengalos beim Spiel zwischen dem KSC und dem VfB. Folklore oder ein Zeichen für die Verrohung der Fans? Bild: www.vfb-bilder.de

Zwei Derbys, zwei Hochrisiko-Spiele, tausende Polizisten im Einsatz. Die gute Nachricht: Am Wochenende ist es sowohl nach den Spielen zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04, als auch zwischen dem Karlsruher SC und dem VfB Stuttgart bis auf wenige Ausnahmen ruhig geblieben. In den letzten Tagen wird der Eindruck vermittelt: Alle am Fußball Beteiligten hätten die Kontrolle verloren. Trainerausraster hier, Rüpel-Fouls dort, unfaire Torjubel hier, tobende Hooligans dort: Menschen, die es eigentlich besser wissen müssten, neigen gerade dazu, all dies in einen Topf zu werden und einmal kräftig umzurühren. Heraus kommt eine tiefschwarze Suppe mit bitterem Geschmack. Das tut der Diskussion um die tatsächlichen Probleme rund um den deutschen Fußball nicht gut.

Wir Menschen tendieren dazu, Dinge gerne möglichst simpel einzuordnen. Wir malen schwarz und weiß, grau fällt uns schwer. Es dauert schlicht zu lange und verbrennt zu viel wertvollen Hirnschmalz, Dinge einzuordnen, sich Gedanken zu machen, zu differenzieren. Diese Denkweise ist längst im Fußball angekommen und hat viel mit seiner – nennen wir es einmal – Akademisierung zu tun. Dem Fußball geht sein Prollo-Image verloren, seine Erdig- und Galligkeit; das, worüber man gerne am Stammtisch diskutiert.

Die Schmidts gab es schon immer

Nun mag Leverkusens Trainer Roger Schmidt eine schlechte Kinderstube gehabt haben, jedenfalls hat er nun schon häufiger mangelnde Höflichkeit erkennen lassen. Aber warum seine wenig gewählten Worte in Richtung Julian Nagelsmann für eine wochenlange Diskussion über Moral und Anstand herhalten müssen, muss mir erst noch erklärt werden. Die Aufregung zeugt davon, dass die Bundesliga mit Fußball nur noch wenig zu tun hat. Selbst Nagelsmann selbst konnte ob der „Beschimpfung“ nur mit den Schultern zucken. Wer jemals auch nur in der Nähe eines Fußballplatzes war, der nicht von beheizten Schalensitzen umsäumt war; wer eine Tochter oder einen Sohn hat, die sich am Wochenende über die Dorfplätze quält, der wird sich folgendem zustimmen können: Ja, so ist das halt, da fallen schon einmal auch Worte, die eher nicht den Regeln des Knigge gerecht werden. Und dass Schmidt als Mensch der Öffentlichkeit eine Vorbildfunktion habe und solche Worte deshalb nicht wählen dürfe? Auf dem Schulhof fallen noch ganz andere Begriffe.

Nun könnte man es dabei belassen. Doch die Causa Schmidt wird derzeit als Beweis herangezogen, warum dem Fußball angeblich seine Unschuld verloren gegangen sei. Das ist Humbug und verhindert eine Auseinandersetzung mit den wirklich unschönen Entwicklungen im Fußball. Polternde, schimpfende Trainer mit Hang zum Choleriker hat es schon immer gegeben. Ohne einen Werner Lorant, einen Max Merkel würden wir heute seltener lachen. Früher scheint es allerdings dazu gehört zu haben, auch mal schmuddelig zu werden. Fußball ist ja eh was für Männer, da darf er auch kernig sein. So lauteten die Klischees damals eben. Heute bieten die Clubs Familien-Blocks an, Kinder schauen zu (das haben sie früher übrigens auch schon), Mädels verbringen ihren Junggesellinenabschied im Stadion, Geschäftsleute laden ihre Partner zu Verhandlungen in Arenen ein, die jährlich ihren Namen wechseln. Klar, für die Kommerzialisierung wird es keine Bremse mehr geben. Der Punkt ist überschritten und dies soll auch kein letzter Hilfeschrei an den „guten alten Fußball“ werden. Wer weiß, womöglich werden in 20 Jahren die Begegnungen Allianz Bayern gegen VW Wolfsburg oder Mercedes Stuttgart gegen Wiesenhof Bremen heißen, werden wir alle personalisierte Tickets haben, wird das Spiel alle 15 Minuten von Werbung unterbrochen. Das ist ein wahres Problem, um das es hier aber nicht gehen soll.

Wer anderen den Tod wünscht, hat den Schuss nicht gehört

Aber wer legt eigentlich fest, dass eine Lebensart – für viele gehört der Gang ins Stadion genau hierzu – sich seinen neuen Umständen anpassen kann? Und es nicht andersherum nicht viel einfacher und normaler wäre? Fußball ist ein Gutteil auch Folklore, das wöchentliche Volksfest des kleinen Mannes. Ich möchte nicht falsch verstanden werden: Leute, die den Fans des nächsten Gegners den Tod wünschen, die ankündigen, sie bewusst verletzten und jagen zu wollen (geschehen vor und während den beiden Derbys am Wochenende in Form von Fahnen, Bannern und Plakaten und teilweise von den Bezahlfernseh-Kameras festgehalten), haben weder in der Bundesliga, noch in der Kreisliga etwas zu suchen. Genauso wenig wie Leute, die Fahnen oder Maskottchen-Kostüme stehlen und diese anschließend verbrennen. Aber wer diese Idiotie mit wütenden Trainern in Zusammenhang bringt, oder mit der möglicherweise respektlosen Art, sein Tor mit einem Selfie zu bejubeln, macht einen großen Fehler. Wenn überhaupt, dann wird vielleicht unsere gesamte Gesellschaft roher, abgestumpfter. Aber sicher nicht der Fußball im Besonderen.

Zweikämpfe gehören auf den Rasen. Und da sind sie eben auch Teil des Spiels, einer der Aspekte, der das Spiel neben Toren spannend macht. Soll es sie bald nicht mehr geben? Weil die Spieler Vorbilder sein sollen? Ich sehe Eltern vor mir, die ihren Kindern die Augen zuhalten, ob des „Horrors“, den sie da auf dem Platz sehen. Während diese sich nach Abpfiff gemütlich den nächsten Shooter auf die Playstation laden. Dass Dortmunds Trainer Thomas Tuchel auch noch in dieses Horn stößt und über eine angeblich unfaire und überharte (aber nicht belegbare) Gangart der Gegner gegen seine Mannschaft klagt, ist mehr als fragwürdig. Dass er sich eine Woche später über ein „Fußballspiel für Männer“ freut, trägt nicht gerade zu seiner Glaubwürdigkeit bei.

Es gibt echte Probleme im Umfeld des Fußballs, auch in Deutschland. In immer mehr Städten wird die Hooligan-Bewegung wieder stärker, findet immensen Zulauf. Menschen, die nichts mit Ultras zu tun haben (eine Schande, dass dies immer wieder erwähnt werden muss), sondern lediglich den passenden Anlass suchen, sich auf die Fresse zu hauen. Mit Fußball haben sie nichts zu tun, hätten sie ihn nicht, würden sie als Anlass für ihre stumpfen Wald-und-Wiesen-Feste etwas Anderes finden. Nur weil ein Trainer ausfallend wird, weil Spieler inzwischen auf lächerliche/lustige/innovative/seltsame/unfaire (sucht es euch aus) Ideen kommen, ihr Tor zu bejubeln, wird „der Fußball“ noch lange nicht roher. Reagieren wir nicht bald mit etwas mehr Augenmaß, dann blüht uns bald der Verlust des letzten Bisschen Originalität und Glaubwürdigkeit.

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Das Ende (k)einer Liebesbeziehung

Neue Dimensionen beim VfB Stuttgart: Nach nur vier Bundesligaspieltagen tritt Jos Luhukay als Trainer zurück. Warum das kein schlechtes Zeichen und der Niederländer kein Loserkay ist.

Jos Luhukay nimmt sein letztes Hütchen als Trainers des VfB Stuttgart. Bild: www.vfb-exklusiv.de

Jos Luhukay nimmt sein letztes Hütchen als Trainer des VfB Stuttgart. Bild: www.vfb-exklusiv.de

Der Kardinalfehler beim VfB ist in dieser Saison nicht auf ein festes Datum festzulegen. Kein Tag, an dem ein Leistungsträger ohne Not verkauft wurde; kein Tag, an dem ein Mitläufer ohne sportlichen Wert verpflichtet wurde. Er fand irgendwann zwischen Mitte Mai und Anfang Juli diesen Jahres statt. Jos Luhukay wird neuer Trainer und bekommt etliche Vorschuss-Lorbeeren. Sehr erfahren, vielseitige Qualitäten, richtige Wahl – alles Aussagen vom damaligen ersten Mann des Vorstands, Jochen Röttgermann. Zurecht äußert er sich so. Kaum jemand, der die Verpflichtung des Zweitliga-Kenners und Ex-Aufsteigers als negativ bewertet. Sieben Wochen später kommt Jan Schindelmeiser als neuer Sportchef, nach langem Zögern und einem kaum mehr aufzuholenden Rückstand auf der Position des wichtigsten Verantwortlichen im Sportbereich des VfB. Etwas mehr als zwei Monate später wird Schindelmeiser sagen, er wusste vom ersten Gespräch mit Luhukay an, dass es zwischen den beiden nicht klappen würde. Spätestens nach der Heimniederlage gegen Heidenheim ist klar: Zwischen Luhukay und Schindelmeiser klafft ein Graben so tief wie das Death Valley. Lebten wir in einer Comic-Welt wären nach der Presskonferenz zwischen dem Niederländer und dem Kieler die Blitze zwischen den Blicken hin-und-her gezuckt.

Es stellt sich die Frage: Inwieweit ist es möglich, mit einem Angestellten (Luhukay) zusammenzuarbeiten, dessen berufliche Ansichten konträr zu der des Chefs (Schindelmeiser) verlaufen? Im Alltag begegnet eine solche Situation nur auf den ersten Blick auch jedem Otto-Normal-Fan. Natürlich hat man einmal eine andere Meinung als der Chef, würde Dinge anders lösen wollen. Aber das Gefühl in einem Unternehmen völlig anders arbeiten zu wollen als die Chefetage, hält niemand auf Dauer aus, ohne sein Gesicht oder seine Leidenschaft zu verlieren. Insofern ist der Rücktritt von Luhukay nur folgerichtig. Er tat weh, ja. Sportlich, weil er mitten in die englische Woche gefallen ist. Für das Ansehen des Vereins, der einmal mehr zur Witzfigur alias Klepperlesverein im deutschen Fußball wurde. Aber er ist auch eine jähe Befreiung aus einer Situation, die andernfalls dramatisch hätte enden können. Folgendes Szenario einmal kurz ausgemalt: Luhukay schleppt sich, im Bewusstsein eines gut dotierten, zweijährigen Vertrages, von Spiel zu Spiel – um dabei seinen durchaus guten Ruf und letztlich sein Gesicht zu verlieren. Nachdem der erste Ärger verflogen ist, darf man sagen: Respekt, Herr Luhukay. Mit Loserkay hat das wenig zu tun.

Aufbau Südwest

Man darf es als positives Zeichen werten, dass beim VfB inzwischen Missstände rechtzeitig erkannt und behoben werden. Es ist nicht schön, nach lächerlichen vier Spieltagen ohne Trainer dazustehen. Aber unter Schindelmeiser scheint eine neue Dynamik nach Stuttgart Einzug gehalten zu haben. Zwischen ihm und Luhukay hat es nicht gepasst und Schindelmeiser ist selbstbewusst genug – auch das nicht unbedingt eine VfB-Tugend in den vergangenen Jahren – sagen zu können: Dann halt nicht. Natürlich fällt ihm das verhältnismäßig leicht, weil er weiß, dass er nicht für die Verpflichtung des Trainers verantwortlich ist. Schindelmeiser schwebt Langfristigkeit und Nachhaltigkeit vor, er denkt nach eigenen Aussagen auch an die Zukunft des VfB. Deshalb verpflichtete er kurz vor Ende der Transferfrist junge Spieler, die zwar wenig Spielpraxis aber dafür umso mehr Talent haben. Luhukay wollte den schnellen, kurzfristigen Erfolg. Vielleicht auch mit der Erinnerung an seine bisherigen Stationen in der 2. Liga, wo es erst einmal nur um den Aufstieg ging. Zukunft kam nachrangig (Hertha BSC) oder war gar nicht erst fest eingeplant (FC Augsburg).

Schindelmeiser hat nun, wenn auch mit Verspätung, die Gelegenheit, den Verein nach seinen Vorstellungen aufzubauen. Das mag nicht jedem gefallen, als allzu sperrig wirkt der Technokrat aus Norddeutschland, dazu noch die Vergangenheit bei den „bösen“ Hoffenheimern und seine lange Auszeit nach dem Aus dort. Aber es ist seine Aussage, den langfristigen sportlichen Erfolg des VfB zu sichern. Wer heutzutage noch glaubt, das sportliche Sagen sollte vorrangig ein Trainer haben, schaut sich lieber den Fußball der 70er- und 80er-Jahre an. Nicht nur beim Dauer-Trainer-Wechsler Stuttgart gehört das sportliche Konzept in die Hand eines übergeordnet Verantwortlichen.

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Reißt euch zusammen

Jan Schindelmeiser und Jos Luhukay schaffen es nicht, ihre gegenseitige Abneigung hinter verschlossenen Türen zu halten. Das kindische Gezank ist nicht nur unprofessionell, es schadet dem VfB Stuttgart zur Unzeit.

Zwei zwischen denen nicht nur ein Blatt Papier, sondern ein ganzer Regenwald passt: Jos Luhukay und Jan Schindelmeiser. Bilder: vfb-exklusiv.de

Zwei zwischen die kein Blatt Papier, sondern ein ganzer Regenwald passt: Jos Luhukay und Jan Schindelmeiser. Bilder: vfb-exklusiv.de

Normalerweise läuft das so ab, nach einem Profi-Fußballspiel: Pressekonferenz. Ein Trainer freut sich, der andere haut einige mehr oder weniger inhaltsvolle Worthülsen heraus (sofern er nicht gerade Giovanni Trapattoni, Thomas Doll oder Bruno Labbadia  heißt und die Schnauze richtig voll hat). Alle sind froh, dass sie dann nach Hause können. Am Freitagabend war das etwas anders, nach dem Heimspiel des VfB Stuttgart gegen Heidenheim. Frank Schmidt hat sich gefreut – und dabei wie immer neckisch den Kopf quer gelegt. Aber schon als Jos Luhukay zu reden begann, war irgendwas nicht richtig. Er sprach von „Angst“, von „Unsicherheit“ und wirkte in seinen Grundfesten erschüttert – nach vier Spieltagen in der zweiten Bundesliga. Gut, nun ist Luhukay generell eher weniger das sprühende Leben, der Jubel, Trubel und Heiterkeit verbreitet. Muss er ja auch nicht. Aber als sich dann Jan Schindelmeiser noch einige Minuten Zeit nimmt für die schreibende und sendende Zunft, wird man das Gefühl nicht los: Hier herrscht ein Klima wie in Antarktischen Trockentälern. Schindelmeiser rümpft nicht nur die Nase, als er eine Rückfrage zu diesem Thema der Verunsicherung und Angst bekommt. Man spürt förmlich, dass er gerade wie ein HB-Männchen auf und ab springen oder sich wenigstens augenrollend wegdrehen möchte. Es bereitet ihm sichtlich Krämpfe, seinem Trainer beizuspringen, wenigstens bei der Personalie Alexandru Maxim, der von den Fans gefeiert, von Luhukay mit Teil-Missachtung gestraft wird (Schindelmeiser: „Es spielen die besten Spieler und darüber entscheidet der Trainer und nur der Trainer. Er hat unsere volle Rückendeckung.“)

Volle Rückendeckung? Nach vier Spieltagen? Das sagt ein Sportchef in Stuttgart normalerweise so gegen Winterpause, um den Trainer dann zwei Tage später zu entlassen. Zwischen Jan Schindelmeiser und Jos Luhukay passt kein Blatt Papier, sondern ein ganzer Regenwald. Man kommt nicht umhin, zu fragen: Wie soll das auch nur ansatzweise weiter funktionieren? Wenn sich die beiden wichtigsten sportlichen Entscheidungsträger derart spinnefeind sind, dass sie es nicht einmal vor der Öffentlichkeit im Zaum halten können. Schindelmeiser und Luhukay sind nicht das erste sportliche Team im Fußball, das sich vielleicht nicht abends beim Weizen miteinander hockt, aber dennoch auf beruflicher Ebene miteinander arbeiten kann. Aber auch das bekommen der Niederländer und der Kieler nicht hin. Dem Vernehmen nach, freut sich Luhukay über die (unerfahrenen und an mangelnder Spielpraxis leidenden) Neuverpflichtungen Pavard, Asano und Mané ungefähr so sehr wie auf einen Zahnarztbesuch am Montagmorgen. Schindelmeiser will dagegen nach eigener Aussage „auch die Zukunft im Auge behalten“ und meint außerdem: „Hier wurden doch in der Vergangenheit oft genug kurzsichtige Entscheidungen getroffen.“ Konzept versus Trainerarbeit von Vor-Vorgestern.

Luhukay wollte vor allem eines: Erfahrung für den Aufstieg. Offenbar lehnte er zig Spieler, die ihm der Sportchef empfohlen hatte, ab. Bis es Schindelmeiser zu bunt wurde. Und während er für seine Transfers von den Fans – spät, aber immerhin – noch gelobt, wenigstens aber respektiert wurde, dachte sich Luhukay: Was soll ich damit? Entsprechend unterkühlt begrüßte er die drei Neuen als Spieler, die vor allem eines zuletzt nicht getan haben: gespielt. In einem der Feier würdigen Blogpost wurde das Theater zwischen Trainer und Sportchef treffend mit einem Kindergarten verglichen.

Mit Verlaub, werte Kollegen vom Vertikalpass: In einem Kindergarten geht es weitaus vernünftiger zu, als derzeit in der Geschäftsstelle des VfB. Es herrscht ein Klima von „Menno“ und „Püh“ und „Ich-werd’s-dir-schon-zeigen“. Was wollen sich Schindelmeiser und Luhukay beweisen? Wer den längeren Atem, oder das größere Gemächt hat? Ein Fußballverein, der angeblich auf Gedeih und Verderb wieder aufsteigen muss und sich jetzt mal wieder sportlich strecken müsste, ist für solche pubertären Macht-Spielchen die falsche Plattform. Was für die Spieler auf dem Platz sowieso immer gilt, dürfen die beiden Mit-Fünfziger ebenfalls beherzigen: Reißt euch zusammen – oder trennt euch mit Anstand.

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