Das Orakel aus Stuttgart

Der VfB ist ja „der FC Bayern der 2. Liga“. Alter Hut, längst ad absurdum geführt. Dennoch Anlass genug, sich von Steffen von @miasanrot inspirieren zu lassen und in Anlehnung an seine 13 Thesen zur Bayern-Saison die Rückrunde des VfB zu orakeln. Acht Thesen müssen reichen, weil: halbe Saison und ist ja nur 2. Liga. Ob es sich um Fake-News handelt, wird der Faktencheck am Ende der Saison zeigen.

8 Thesen zur Rückrunde

Bild: Adam Pretty/Bongarts/Getty Images

Der Aufstieg entscheidet sich am 21. Mai

Und damit am letzten Spieltag im Heimspiel gegen die Würzburger Kickers. Dramaturgisch toll, konzeptionell bescheiden. Warum der VfB den Aufstieg nicht vorher klarmacht? Weil derzeit zu viel dafürspricht, dass auch in der Rückrunde bis zu fünf Niederlagen runterfallen: Die Defensive wackelt beträchtlich, Verstärkungen sind (noch) nicht in Sicht, sieht man einmal von Julian Green ab; Hannes Wolf werden auch in der Rückrunde taktische Fehlgriffe unterlaufen, wenngleich sie auch seltener werden; es werden immer wieder Spiele dabei sein, die an den Null-Bock-VfB der Vergangenheit erinnern. Aber hey, ich schreibe hier nicht, dass der Aufstieg nicht klappen würde.

Alexandru Maxim entspricht den Erwartungen

Und zwar jenen, die er seit Jahren schürt. Der Durchbruch wird ihm beim VfB nicht mehr gelingen, vielleicht ist er auch in der Rückrunde gar kein Stuttgarter mehr. Wer es unter sieben Trainern unterschiedlichster Mentalität und bevorzugter Spielweise und nun auch in der 2. Liga nicht schafft, dem ist nicht zu helfen. Talent hin oder her, Maxim wird in diesem Sommer 27 und hat bei genauem Hinsehen nie bestätigt, was man sich von ihm erhofft hat. Vielleicht waren diese Hoffnungen zu groß, vielleicht leidet er unter einem unerklärlichen Phlegma, vielleicht beschäftigt er sich zu viel mit Dingen, die mit Fußball wenig zu tun haben. Beim VfB hat er jedenfalls keine Zukunft. Er wird dann eben woanders ein ganz Großer – Shinji Okazaki lässt grüßen.

Guido Buchwald und Thomas Berthold warnen weiter

Es wird sich wenig ändern. Die beiden „Legenden“ werden weiter viel zu sagen haben – ohne Substanz aber dafür mit viel Aufmerksamkeit beschert. Wenn Berthold Klartext redet und über Maxim rätselt, dann mag das damit zu tun haben, dass er tieftraurig ist und allgemein über vieles im Leben rätselt. Darüber, dass er nicht irgendein VfB-Pöstchen bekommt. Darüber, dass statt ihm der alte Kollege und Namensvetter Thomas Häßler in den Dschungel fliegt. Aber warum der VfB es zulässt, dass sein Ehrenratsmitglied Buchwald regelmäßig zur großen Selbstdarstellung ausholt, darf ein Rätsel bleiben. Was sich humorig lesen mag, ist ein tiefgreifendes Stuttgarter Problem. Zu viele Menschen meinen, sich über den Verein äußern zu müssen – möglichst öffentlichkeitswirksam, ohne dem VfB damit zu helfen. Es mag keinen Hansi Müller alias „Der Maulwurf“ mehr geben. Aber in dieser Qualität schafft das heute in Deutschland allenfalls der Hamburger SV.

Der obligatorische Panikkauf bleibt aus

31. Januar heißt: Zittertag für alle Fans. Häufig zauberte einer der in den vergangenen Jahren sportlich Verantwortlichen kurz vor knapp noch eine „echt Verstärkung“ aus dem Hut. Kleine Liste? Artem Kravets, Felipe, Federico Macheda. Von Wintertransfers sollte man generell absehen, sofern es keine Vorgriffe eines ohnehin geplanten Wechsels im darauffolgenden Sommer sind. Ich weiß, das sehen viele anders und die kommen mir jetzt vielleicht mit Serey Dié, der treusten aller VfB-Seelen. Das Risiko einer aus der Not geborenen Idee aufzusitzen ist allerdings größer, als die Chancen darauf, die Ausnahme von der Regel zu erwischen. Jan Schindelmeiser wird sich nicht zu einem solchen Schritt hinreißen lassen. Im besten Fall, weil der Kader vorab komplett ist. Im schlechtesten, weil er wenigstens einsieht, dass Notkäufe keinen Sinn ergeben.

Die Defensive bleibt das Sorgenkind

Halten wir fest: Die Vereinsverantwortlichen wissen, wo der Schuh drückt. Vornehmlich defensiv. Timo Baumgartl hat eine starke Hinrunde abgeliefert, im scheint die 2. Liga sichtlich gutzutun für seine Entwicklung. Aber bereits hinter ihm gibt es einen gewaltigen Qualitätsabfall. Benjamin Pavard ist eine starke Rolle zuzutrauen, irgendwann. Noch fehlt ihm in vielen Momenten die Sicherheit, die Erfahrung und die Abgeklärtheit. Es ist ein Risiko, die gesamte Verantwortung in der Innenverteidigung zwei gerade der Jugend entwachsenen Spieler schultern zu lassen. Auch wenn nun erneut viele sagen werden: Im Fußball gibt es die Kategorie Alter nicht mehr. Marcin Kaminski ist ein durchschnittlich guter Spieler, ausreichend für die meisten Spiele in der zweiten Liga. Aber nicht mehr. Was der Autor von Toni Sunjic‘ fußballerischen Leistungen hält, dürfte bekannt sein.
Gleichzeitig scheint eine Lösung in dieser Frage nicht in Sicht zu sein. Die Zwickmühle für Schindelmeiser: Einen Spieler zu verpflichten, der auch in einer möglichen Bundesliga-Saison 2016/17 weiterhilft und eine feste Größe wird. Dass weder Holger Badstuber per Leihe kommt, der wohl ernsthaft in den Überlegungen eine Rolle spielte, ist ebenso gut, wie eine Nicht-Rückkehr von Serdar Tasci, um den es auch nur allenfalls halbgare Gerüchte gab. Ersterer ist – so schade das für ihn sein mag – einfach ein gesundheitliches Risiko und beschäftigt womöglich lediglich die Reha-Welt. Letzterer wäre die romantische Nummer gewesen: Rückkehrer, einer von uns. Das geht selten gut. Seltsamerweise sind diejenigen, die Tasci fordern, genau diejenigen, die in Christian Gentner den gescheiterten Rückkehrer und Wurzel allen Stuttgarters Schlendrian-Übels sehen.

Die VfB-Jugend liegt weiter brach

Zugegeben, eine bittere These. Aber gefühlt ist die Konkurrenz in Sachen Nachwuchsarbeit dem einstigen Vorzeigeverein VfB Stuttgart entwachsen. Und das liegt nicht daran, dass die Youngster gerade im Sindelfinger Glaspalast gegen die Kollegen aus Hoffenheim das Finale verloren haben.
Der VfB war ein Pionier, zu Zeiten, in denen nur wenige Clubs etwas auf einen funktionierenden Nachwuchs gaben. Leider kann er sich von dieser antizyklischen Arbeit heute wenig kaufen, außer regelmäßig in der Presse aufzutauchen unter der Schlagzeile: „Diese Nationalspieler haben eine VfB-Vergangenheit.“ Es ist lange her, dass ein Stuttgarter Jugendspieler den Durchbruch auch beim VfB geschafft hat. Timo Baumgartl ist immerhin drauf und dran, Berkay Özcan dagegen ist der Schritt nicht zuzutrauen. Ansonsten verlassen die Talente den VfB reihenweise bereits in der Jugend. Arianit Ferati und nun Max Besuschkow sind nur zwei Beispiele, denen viel zuzutrauen ist. Mittlerweile geben sich auch die Clubchefs bedeckter, was die Rückkehr zu den „Jungen Wilden“ Version XY angeht. Es ist weder ein neuer Kevin Kuranyi oder Aliaksandr Hleb in Sicht, und schon gar kein neuer Sami Khedira oder Mario Gomez.

Wolfgang Dietrich liefert keine Schlagzeilen

Für viele kommt diese These einer Traueranzeige gleich. Einmal großes Menno! Sie hätten sich gewünscht, dass sich Dietrich krachende Fehlgriffe leistet. Dass er in Stuttgart als Präsident so beliebt wird, wie Donald Trump in der freiheitlichen Welt. Ist nicht passiert. Weil Dietrich ein Kommunikations-Profi ist, anders als seine Vorgänger. Weil er weiß, was er wann, wie und wo zu lancieren hat. Und was besser nicht. Er weiß genau: Über seine umstrittene Wahl muss Gras wachsen, gelingt mit mir der Aufstieg, sieht die Welt anders aus. Dietrich bleibt im Hintergrund, auch in der Rückrunde. Sprechen lässt er den Vollprofi Schindelmeiser und everybodys darling Hannes Wolf.

Kevin Großkreutz sitzt nackend auf dem Crosstrainer

Zurück in Stuttgart! #2017

Ein von Simon Terodde (@simonterodde9) gepostetes Foto am


Wisst ihr Bescheid…

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VfB Stuttgart: Das Hinrunden-Fazit

Die Hinrunde endet für den VfB mit Frust. Warum man dennoch Hoffnung auf den Wiederaufstieg haben kann.

Bruddeln geht immer. Muss aber nicht sein. Die Hoffnung auf den Aufstieg lebt. Bild: Thomas Starke/Getty

Bild: Thomas Starke/Getty

Benjamin Pavard spielt einen Boateng-Pass. Der VfB bereitet sich wochenlang mit einem Trainer vor, den der zu spät verpflichtete Sportdirektor nicht haben möchte. Das Neckarstadion ist trotz Zweitligisten-Dasein proppenvoll. Der VfB bekommt seine Defensiv-Probleme nicht in den Griff. Mit Hannes Wolf hat der VfB einen talentierten Trainer geholt. Mit Hannes Wolf hat der VfB einen unerfahrenen Jugendtrainer geholt. Was bleibt eigentlich von der Hinrunde?

Aufstieg? So nicht.

32 Punkte sind zwei mehr, als man sich ausgerechnet hat („30 in der Hinrunde, 35 in der Rückrunde“). 5 Niederlagen sind dagegen nur Mittelmaß in der Liga. Der VfB kann nur ganz oder gar nicht, versagen oder liefern. Was die 2 Unentschieden statistisch belegen, ist am Wasen gefühlte Realität – seit Jahren. Himmelhochjauchzend oder zu Tode betrübt. Mit mehr oder weniger gibt sich der Schwabe nicht zufrieden. Wir müssen nicht drumherum reden: Das Ende des Jahres war ähnlich bescheiden wie das Ende der vergangenen Saison. Die Niederlagen gegen Hannover und – vor allem – Würzburg versauen es dem VfB auf einem direkten Aufstiegsplatz zu stehen. Und damit beruhigter in die Vorbereitung zu gehen.

Es wird schwierig bis unmöglich mit weiteren 5 Niederlagen in der Rückrunde aufzusteigen. Das war und ist das erklärte Ziel von Mannschaft und sportlicher Leitung. Muss es auch sein, denn schon in der Saison darauf halte ich den Aufstieg für kaum mehr realisierbar. Das weiß auch Jan Schindelmeiser, das weiß auch Hannes Wolf.

Es wird personelle Veränderungen geben. Denn wir können es nicht einfach weiterlaufen lassen, darin bin auch ich nicht gut.Jan Schindelmeiser

Das 0:3 gegen Würzburg könnte das Spiel für den VfB sein, das ein – die Älteren werden sich erinnern – 0:2 des FC Bayern gegen eben jene Stuttgarter war, die 2007 Deutscher Meister wurden. Ein Weckruf. Klar, der VfB wird deshalb nicht à la Uli ans Festgeldkonto gehen und die Stars aus dem Hut zaubern. Darum geht es aber auch nicht. Wolf hat die Einstellung nach dem Würzburg-Kick (mehr war es vonseiten des VfB nicht) bemängelt. Mit dem für einen Trainer klaren Hinweis, dass sich personell etwas tun muss.

Es kommt immer darauf an, über welche Eigenschaften sich ein Spieler definiert. Technik allein reicht da nicht.Hannes Wolf

Mit anderen Worten: Hacke, Spitze, eins-zwei-drei mag im Trainingsspiel mal drin sein. In der zweiten Liga zählen andere Qualitäten. Es war klar, dass diese Erkenntnis – obwohl im Profigeschäft wohlbekannt – nicht von heute auf morgen in Hirn und Herz der Spieler ankommen wird. Die Frage ist: Wen kritisierte Wolf eigentlich, ohne natürlich Namen zu nennen? Carlos Mané vielleicht, Takuma Asano auch – beide wurden überhaupt erst unter Wolf in den Kader gehoben und werden aufgrund ihrer generellen Klasse auch benötigt. Vor allem wird sich aber Alexandru Maxim angesprochen fühlen müssen. Seit Jahren wird im nachgesagt, defensiv nicht genug für die Mannschaft zu arbeiten, den Hang zum Schlendrian zu haben. Die Verpflichtung von Julian Green ist mehr als nur ein Indiz für Maxims endgültigen Abgang.

Welche Schulnote verdient der VfB Stuttgart in der Hinrunde?

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Herausforderungen statt Probleme

Es ist erfrischend, dass sich der VfB (namentlich Schindelmeiser und Wolf) nicht auf den Nimbus als „eh die geilsten“ zurückzieht. In der Vergangenheit hieß es oft, wie schwer es doch sei, in der Winterpause jemanden zu verpflichten. Als self-fulfilling prophecy kam dann auch wenig bei rum. Jetzt heißt es: Ja, es wird schwierig sein, die passenden Leute zu finden, aber das heißt nicht, dass wir uns heulend zum Urlaub in die USA verziehen. Oder wie der Glückskeks sagen würde: Manche Leute sehen Probleme, andere sehen Herausforderungen.

Es ist wahrlich nicht alles rosarot beim VfB. Die Baustellen reichen von einer unterirdisch agierenden U23 (mit Andy Hinkel wird alles besser!) über die Kür eines fragwürdigen Präsidenten im Herbst bis hin zu spielerischen und charakterlichen Baustellen im Profi-Kader. Der Unterschied ist: Man hat den Eindruck, dass zumindest an einigen Stellschrauben mehr gedreht wird als es früher der Fall war. Das Gefühl des „die-fahren-den-Karren-an-die-Wand“ beschleicht mich jedenfalls seltener. Das macht Hoffnung – und nicht, dass der VfB jetzt zwei Punkte mehr hat, als das Mindestziel zur Hinrunde gewesen sein soll. Oder dass Mirko Slomka jetzt den KSC trainiert.

Schaut euch unbedingt diese 99 VfB-Bruddler, die man einfach liken muss des Vertikalpass an Facebooktwitterrss

Vorschau: Würzburger Kickers – VfB Stuttgart

Was ist nur aus dieser Stadt geworden? Und ein bisschen Vorschau auf den letzten Hinrunden-Spieltag des VfB bei den Würzburger Kickers.

Was ist das für 1 Stadt geworden? Bild: Adam Pretty/Getty

Was ist das für 1 Stadt geworden? Bild: Adam Pretty/Getty

Stuttgart ist am Ende. Also gefühlt. Einst stolze Landeshauptstadt – jetzt marodiert im Landtag die AfD. Einst Oberklasse-Luxus-Auto-Hauptstadt – jetzt lacht das ganze Land über Feinstaub. Einst Denkmal-Bahnhof direkt am Park – jetzt Großbaustelle. Einst Schnösel-Garten mit Markthalle und Boutiquen, jetzt Primark im Quadrat. Einst FC Barcelona im Camp Nou – jetzt Würzburger Kickers in der Flyeralarm-Arena vor 13.500 Zuschauern. Stuttgart, wir müssen reden.

Für diejenigen, die sich qua Weihnachtsfeiern und Glühweinrausch nicht mehr erinnern können: Am vergangenen Spieltag brach über Stuttgart die Zombie-Apokalypse ein alias Heimniederlage gegen Hannover. Wiederaufstieg dahin, spielerisch versagt, keine Ahnung, kein Konzept – so war die Stimmung nach Hannover. Wie soll man da denn noch mit Euphorie beim vermeintlichen Underdog Würzburg antreten? Ist doch der VfB, dauersatt und selbstzufrieden.

Premiere der anderen Art

Genau deshalb wird die Partie zum Abschluss der Hinrunde interessant. Eine Premiere für beide Vereine und, sind wir ehrlich, wäre der VfB nicht abgestiegen: es hätte das Spiel wohl so schnell nicht gegeben. Franken liegen dem VfB, Fürth und Nürnberg zogen in Stuttgart jeweils den Kürzere. Und nach neun Jahren treffen wir David Pisot nochmal. Man kann sich vieles schönreden, muss ja nicht immer die Bruddel-Keule sein.

Andererseits wird es eines der Spiele, die man vor der Saison exemplarisch hernahm für den Vergleich: Über-Mannschaft gegen Außenseiter. Der VfB tritt nach dem vielleicht größten Tiefpunkt seiner Vereinsgeschichte auf Würzburger, die mit dem Zweitliga-Aufstieg den vielleicht höchsten Punkt ihrer Geschichte erlebten. Würzburg hat von den letzten sechs Heimspielen nur eines verloren, vor allem dank der starken Defensive (15 Gegentore). Andererseits schossen die Franken genau einmal mehr als zwei Tore – im Derby in Fürth – und zuhause nur sieben Mal getroffen. 24 Punkte fielen durch das Abwehr-Bollwerk runter. Es bedarf keiner tiefgehenden Analyse, um einzuschätzen, wie Bernd Hollerbach die Würzburger gegen Stuttgart einstellen wird.

No Fischkreutz – no party

Der VfB selbst schlug nach der Niederlage gegen Hannover demütig in die Kerbe der allgemeinen Wahrnehmung: Weihnachtsfeier gestrichen, gibt wichtigeres. Einerseits sympathisch, Feierbiest #fischkreutz war ja eh verhindert. Andererseits schade für alle Beschäftigen (ja, da arbeiten nicht nur Fußball-Millionäre). Klar ist: In Würzburg muss nochmal gewonnen werden, dann ist der direkte Aufstiegsplatz über den Winter fix und man kann einigermaßen ruhig in die Vorbereitung gehen – die erste für Hannes Wolf beim VfB.

Ich finde die Entwicklung des Vereins in dieser Saison total positiv, die Offenheit, mit der wir aufgenommen wurden, wie die Mannschaft mitgearbeitet hat. Deshalb wollen wir in Würzburg für einen guten Abschluss des Jahres sorgen.Hannes Wolf

Ungewollt bietet sich knapp eine Woche vor Weihnachten für einige Spieler nochmal die Chance, sich zu zeigen. Christiano Gentner und Emiliano Insua fallen wohl mit Magen-Darm aus, Carlos Mané plagt sich mit der Achillessehne. Am schwierigsten zu ersetzen sein wird wohl Insua, Philip Heise ist bereits abgeschrieben und ansonsten gibt es keinen Linksverteidiger im Kader. Außerdem muss der gesperrte Timo Baumgartl ersetzt werden (Wolf: „Ich werde nicht verraten, wer für ihn spielt.“) – Zahnfleisch-Zeit kurz vor der Winterpause. Für Mané könnte Alex Maxim oder Berkay Öczan ins Spiel kommen, für Gentner kommt Anto Grgic infrage.

Und weil eben doch nicht alles schlecht ist in Stuttgart: Mini-Großkreutz ist bereits Mitglied beim VfB.

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